Module Presence
ArmorLink verfolgt automatisch, ob gekoppelte Modules aktuell online oder offline sind.
Im Gegensatz zu vielen ESP-NOW-Frameworks sind dafür keine dedizierten Heartbeat-Pakete erforderlich.
So funktioniert Presence Detection
Immer wenn ein Module mit dem Gateway kommuniziert, aktualisiert ArmorLink den internen "Last Seen"-Zeitstempel.
Jede gültige Kommunikation aktualisiert die Presence-Informationen des Modules.
Beispiele:
- Commands
- Configuration-Anfragen
- Telemetry-Updates
- Log-Nachrichten
- Pairing-Datenverkehr
Keine Heartbeats erforderlich
ArmorLink verwendet eine aktivitätsbasierte Presence-Erkennung.
Dadurch wird Netzwerkverkehr reduziert und Strom gespart, während dennoch zuverlässig erkannt werden kann, ob ein Module online oder offline ist.
Timeout-Konfiguration
Das Verhalten kann über ArmorLinkOptions konfiguriert werden.
modulePresenceCheckIntervalMs
Legt fest, wie häufig das Gateway den Status der Modules überprüft.
moduleTimeoutMs
Legt fest, wie lange ein Module ohne Kommunikation verbleiben darf, bevor es als offline gilt.
Online- und Offline-Zustand
Ein Module gilt als online, solange innerhalb des konfigurierten Zeitfensters Kommunikation erkannt wurde.
Sobald das Timeout überschritten wird, wird das Module automatisch als offline markiert.
Gateway-Aufgaben
Presence Detection wird vollständig vom Gateway durchgeführt.
Normale Modules müssen keine Heartbeat-Logik oder Timeout-Verwaltung implementieren.
App-Integration
Die ArmorLink App kann die Verfügbarkeit von Modules auf Basis der Presence-Daten des Gateways anzeigen.
Dadurch lassen sich getrennte oder ausgeschaltete Modules schnell erkennen.
Zusammenfassung
ArmorLink bietet automatische Module-Presence-Erkennung.
Funktionen:
- Keine Heartbeat-Pakete erforderlich
- Aktivitätsbasierte Erkennung
- Automatische Online-/Offline-Erkennung
- Konfigurierbare Timeout-Intervalle
- Überwachung durch das Gateway